WWF Schweiz 2018-11-12T15:09:34+00:00

Ein Gigant auf digitalen Pfoten

Nicht nur starke Tiere, auch grosse Emotionen.

Wildwuchs zähmen
Unmengen von Inhalten, organisch gewachsen ohne System und Struktur; die WWF-Schweiz-Website war über die Jahre etwas verwildert. Unsere Aufgabe war es, ihren Content zu bändigen und die Site technisch neu zu gestalten. Stefan Schefer, unser Spezialist für Web Solutions erinnert sich: «Diese Website war ein bisschen wie ein wildes Tier. Wir mussten erst mal herausfinden, wo und wie wir sie anpacken müssen. Bei der Konzeption standen wir oft vor der Frage: was steht am Anfang: das Huhn oder das Ei? Das visuelle Konzept oder der Inhalt?»

Bleiwüste beleben
«Unsere Website war sehr nüchtern. Viel Information, wenig Emotion, fast wie eine Wikipedia-Seite. Ohne Emotionen ist es schwierig, unsere Unterstützerinnen und Unterstützer zu begeistern und eine dauerhafte Bindung zu ihnen aufzubauen. Aber genau das war unser Ziel», sagt Gregor Nilsson, damals Chief Digital Officer bei WWF Schweiz, heute CEO bei getunik.

«Bei der Konzeption der WWF-Website fragten wir uns oft: Was steht am Anfang: Huhn oder Ei? Das visuelle Konzept oder der Inhalt?»

Stefan Schefer, getunik ag, Consultant Web Solutions

Up to date bleiben
Die wohl grösste Herausforderung war es, zum “Go live”-Termin eine Website in die freie Wildbahn zu entlassen, die technisch auf dem neuesten Stand ist. Bei einer Projektlaufzeit von zwei Jahren keine einfache Aufgabe. Dies mussten wir bei der Auswahl der eingesetzten Technologie Drupal 8 sowie der User-Interface-Komponenten laufend mitberücksichtigen.

Anspruchsgruppen zufriedenstellen
WWF Schweiz hat viele Stakeholder mit unterschiedlichen Bedürfnissen, was die Website anbelangt. Wir mussten einen Weg finden, diese alle abzudecken, ohne dabei den Fokus auf das Wesentliche zu verlieren.

Spender gewinnen
Wie alle NPO ist auch der WWF auf Spendengelder angewiesen. Über all unseren Überlegungen stand denn auch immer die Frage: Wie gewinnen wir mit der neuen Website das Vertrauen (und die Spende) des Besuchers?

WWF Mission-Statements mit Natur-Pattern-Kennzeichnung.
WWF Mission-Statements mit Natur-Pattern-Kennzeichnung.

Fokus & Orientierung
Unsere Content-Strategie stand schnell fest: massiv reduzieren, fokussieren und Prioritäten setzen. Dabei stellten wir uns die Fragen: Was ist wirklich wichtig für die User? Wie stellen wir trotz der Reduktion sicher, dass wir auf den wichtigen Seiten nicht an Traffic einbüssen? So stellten wir die WWF-Kernthemen «Global Goals», «Bedrohte Tierarten» und «Artenreichste Regionen» ins Zentrum und erleichterten den Zugang zu Themen wie «Nachhaltiges Leben». Mit dem Footprint-Rechner wurde ausserdem eine wichtige und beliebte Applikation komplett überarbeitet und für die Benutzung auf mobilen Geräten zugeschnitten.

Bilder & Geschichten
Mit schönen, zum Teil bewegten Bildern und spannendem Storytelling werden die Besucher dazu animiert, in ein Thema einzutauchen. Natürlich hält die Website nach wie vor auch jede Menge Hintergrundwissen bereit, aber das ist nun dort zu finden, wo es hingehört: im Hintergrund, und zwar feinsäuberlich aufbereitet und gegliedert.

Feingefühl
Die Spenden-Aufrufe sind bewusst dezent gehalten und werden erst dann an den Besucher herangetragen, wenn er schon starkes Interesse an einem Projekt gezeigt hat. Durch visuell hochwertige und systematisch eingesetzte Call-to-Action-Elemente und einem einfachen Spendenprozess wird ihm das Spenden sehr einfach gemacht.

Effekt
Der WWF Schweiz und die getunik ag können nun auf eine bald 20-jährige Partnerschaft zurückschauen. Dieses Projekt ist sicherlich mit Abstand das grösste und eindrücklichste im getunik-Portfolio.

Stack-Model einer Themenseite – hier über den Amazonas.

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Profilbild Gregor Nilsson

Gregor Nilsson, Partner, Managing Director Schweiz

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