E-Mail-Marketing für NGOs: Tools

Viele Organisationen setzen derzeit noch auf eine selbst programmierte Lösung oder verwenden Versandtools, welche auf dem eigenen Server gehostet werden. Dieses Vorgehen zieht allerdings nicht nur datenschutzrechtliche Probleme mit sich. Es entsteht auch ein erheblicher organisatorischer, redaktioneller und technischer Aufwand, eine E-Mail zu versenden, was zur Folge hat, dass dies nur sehr selten geschieht. Die Möglichkeiten des E-Mail-Marketings lassen sich mit Inhouse-Lösungen außerdem meist nicht ausschöpfen.

Es gibt zahlreiche E-Mail-Marketing Tools für NGOs auf dem Markt. Bei der Auswahl sollte auf folgende Punkte geachtet werden:

  • Versandkosten: Viele Anbieter bieten einen kostenlosen Service an. Nachteil ist, dass die eigenen Newsletter dann durch die Marke des Anbieters gebrandet sind. Prüfen Sie, ob eine kostenlose Varianten für Sie infrage kommt oder der Anbieter pro versendeter E-Mail, Kontakte oder monatlichem Beitrag abrechnet.
  • Versandoptionen: E-Mail-Marketing bietet die Möglichkeit, den Empfängern für sie relevante Informationen zukommen zu lassen. Das E-Mail-Tool muss dafür jedoch eine Vielzahl an Segmentierungs- und Automatisierungsoptionen anbieten. Diese beinhalten unter anderem das Einstellen von selbst definierten Zielgruppen, Klickprofilen und Marketing Automationen.
  • Design: State-of-the-Art ist derzeit der sogenannten What-you-see-is-what-you-get Editor (WYSIWYG-Editor). Das heißt, dass man sofort das Ergebnis des Newsletters beim Erstellen sieht. Es besteht die Möglichkeit, ein eigenes Design zu benutzen und Elemente dieses Designs unterschiedlich miteinander zu kombinieren. Viele Anbieter bieten auch eine Art Baukasten an. Hier bedarf es lediglich dem Hochladen der eigenen Grafiken.
  • Testings: E-Mail-Marketing Tools für NGOs sollten die Möglichkeit umfangreicher Testings bieten. Neben Betrefftests, sollten auch die Inhalte, also Texte und Bilder, testbar und unterschiedlichen Zielgruppen zuordenbar sein, ohne für jeden Newsletter einen Neuen anlegen zu müssen.
  • Server: Der Server des Anbieters muss auf einem sogenannten Whitelist Server gehostet werden. Nur dann ist sichergestellt, dass die Newsletter auch ankommen.

Auswahl E-Mail-Marketing Tool Anbieter

Im nächsten Blogbeitrag erfahren Sie mehr über zielgruppenspezifisches E-Mail-Marketing.

Und nun sind Sie gefragt: Nutzen Sie bereits einen der Anbieter? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Wo gibt es Chancen, wo Herausforderungen? Wir sind gespannt auf Ihre Meinungen.