Ziele im E-Mail-Marketing: So messen Sie Erfolg

E-Mail-Marketing für NGOs: Ziele

Öffnungs-, und Klickrate, Hard- und Softbouncerate: Im E-Mail-Marketing lässt sich faktisch alles messen. Welche Kennzahlen wichtig sind und was sie bedeuten erklärt folgende Tabelle:

Kennzahl Bedeutung Benchmark NPO
(Studien: Mailching, Emarsy)
Öffnungsrate Prozentsatz der E-Mails, die geöffnet wurden. Es gilt zu beachten, dass E-Mails die im Vorschaufenster gelesen wurden, oft nicht als geöffnet gewertet werden. 21,60 – 25,12%

Darüber hinaus gibt es, unter anderem, folgende weitere Key Perfomance Indikatoren:

  • Kauf- bzw. Spendensumme
  • Opt-In-Rate: Prozentsatz der Neuanmeldungen zum Gesamtverteiler.
  • Zustellrate (Delivery Rate): Prozentsatz der E-Mails ,die tatsächlich zugestellt werden und nicht in Spamfilter kommen.
  • Beschwerderate: Wie viele Empfänger den Spam Button gedrückt haben.
  • Mobile Reader-Rate: Wie viele User den Newsletter per Handy lesen.
  • Conversion-Rate: Prozentsatz der Empfänger, welche eine vorher festgelegte Aktion (z.B. Kauf oder Spende) getätigt haben.

Optimieren Sie Ihr E-Mail-Marketing mit Testings

Wie können Sie Ihre aktuellen Zahlen verbessern? Neben der Optimierung des Versands im Hinblick auf die Interessen der Empfänger helfen Testings. Viele E-Mail-Marketing Tools bieten die Möglichkeit, A/B-Tests durchzuführen. Bei A/B-Tests erhalten zwei Gruppen unterschiedliche Betreffs oder Layouts. Das System ermittelt, welcher Betreff zu mehr Öffnungen bzw. mehr Klicks führt. Die beste Variante wird dann automatisch versandt.

Datenschutz im E-Mail-Marketing

Das Thema Datenschutz ist im E-Mail-Marketing von größter Bedeutung. Im Gegensatz zum Versenden von Printmailings dürfen Sie E-Mail-Adressen nicht einfach sammeln und beschicken. Datenschutzkonform verschicken Sie nur dann, wenn Sie sich vom Empfänger einen sogenannten Double-Opt-In eingeholt haben und dieser digital dokumentiert ist.

Double-Opt-In bedeutet, dass der Empfänger neben der Anmeldung auf Ihrer Website (1. Opt-In), eine E-Mail mit einem Bestätigungslink bekommt und er zur finalen Anmeldung diesen Link klicken muss (2. Opt-In). So stellen Sie sicher, dass der Besitzer der E-Mail-Adresse real ist und bewusst eingewilligt hat. Die meisten E-Mail-Marketing Tools dokumentierten automatisch, wann diese Opt-Ins erfolgt sind und ermöglichen somit einen Nachweis bei einer eventuellen Beschwerde. Stellen Sie außerdem sicher, dass sich der Empfänger jederzeit von Ihrem Newsetter abmelden kann.

Fazit / Kurz & Knapp

  1. Optimieren Sie Ihren Versand durch zielgruppenspezifisches Versenden von Newslettern und dem regelmäßigen Kontrollieren der wichtigsten Kennzahlen.
  2. Erzählen Sie nicht nur Organisationsnachrichten sondern Geschichten. Unterstützen Sie so mit Emotionen und Fakten Ihre Glaubwürdigkeit.
  3. Nutzen Sie die Möglichkeiten externer E-Mail-Marketing-Anbieter.
  4. Achten Sie auf die Datenschutzbestimmungen und fragen Sie bei Zweifel ihren Datenschutzbeauftragten.

Und nun sind Sie gefragt: Probieren Sie es aus. Es lohnt sich. Wir sind gespannt auf Ihre Erfahrungen

2019-02-20T12:15:21+00:00